{"id":2164,"date":"2013-07-15T20:07:22","date_gmt":"2013-07-15T18:07:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freizeittourer.de\/?page_id=2164"},"modified":"2017-02-03T10:00:22","modified_gmt":"2017-02-03T08:00:22","slug":"rheinradweg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/?page_id=2164","title":{"rendered":"Rheinradweg"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: x-large;\">Von Dieburg nach St.Goar<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"Start am Bahnhof in Dieburg\" class=\"size-medium wp-image-3190 alignleft\" style=\"margin-right: 10px; margin-left: 10px;\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.freizeittourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSCN1218-300x225.jpg\">Ohne meinen Schatz auf Tour zu gehen, war f\u00fcr mich etwas v\u00f6llig Neues und um es gleich vorweg zu nehmen, und wahrscheinlich auch Einmaliges, denn es fehlte etwas. Stundenlang den Radweg entlang fahren und mit niemanden die Landschaft zu genie\u00dfen, macht nur wenig Spa\u00df. Selbst das k\u00fchle Pils im Biergarten schmeckt gemeinsam besser. Aber nun zur\u00fcck zu meiner Tour von Dieburg \u00fcber Mainz nach K\u00f6ln. Der Rheinradweg z\u00e4hlt sicher zu den l\u00e4ngsten Fluss-Radwegen in Deutschland&nbsp;&nbsp;und wir haben bisher nur kleine Teile davon erkundet. Das wollte ich \u00e4ndern.&nbsp;Am Montag, dem 1.7.2013 fuhr ich mit meinem&nbsp;Rad nach Dieburg&nbsp;und nahm den Zug nach Mainz. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde, wobei wir in Darmstadt fast 30 Minuten Aufenthalt hatten. Die Fahrt kostete 11,- \u20ac. In Mainz angekommen ging es sofort runter zum Rheinufer und dann \u00fcber die Theodor-Heuss-Br\u00fccke auf die rechte Seite.&nbsp;Hier bin ich dann&nbsp;bei herrlichem Sonnenschein eine ganze Weile geradelt. Die Ausschilderung&nbsp;auf diesem Teil der Strecke k\u00f6nnte sicher besser sein.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"Tony aus New Castle\" class=\"alignright size-medium wp-image-3191\" style=\"margin-top: 5px; margin-right: 10px; margin-left: 10px;\" alt=\"DSCN1235\" src=\"https:\/\/www.freizeittourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSCN1235-300x225.jpg\"><\/span>Nach einer kurzen Pause in einem Biergarten direkt am Wasser, habe ich Tony, einen Radler-Kollegen aus England getroffen und wir sind den Rest des Tages zusammen geradelt. Tony wollte auf seiner ersten Radtour Deutsch lernen, hatte aber noch nicht damit angefangen, soda\u00df unsere Gespr\u00e4che komplett in Englisch abliefen. F\u00fcr mich war das ein richtig gutes Training f\u00fcr meinen&nbsp;Englisch-Kurs, den ich aktuell &nbsp;besuche. In R\u00fcdesheim haben wir&nbsp;per F\u00e4hre (2,30 \u20ac) die Seite gewechselt. Unser Tagesziel sollte St.Goar genau gegen\u00fcber der Loreley sein. Tony wollte dort zelten und ich wollte mir ein g\u00fcnstiges Zimmer im Ort suchen. Ich hatte nicht vorher gebucht, weil ich erst abwarten wollte, wie weit ich komme.&nbsp;Der Radweg ist hier ganz o.k., aber oft dicht an der Stra\u00dfe. Wir kommen sehr gut voran und ich schlage&nbsp;vor, sobald wir unseren Zielort erreicht haben, ein n\u00e4chstes Bier zu verkosten. Mein Vorschlag wird von Tony energisch unterst\u00fctzt. Rechts und links tauchen immer wieder Burgen und Schl\u00f6sser auf, eine wirklich beeindruckende Landschaft und \u00fcberall&nbsp;sind Weinberge zu erkennen. Vater Rhein windet sich hier ganz sch\u00f6n. Mal sind die Bahngleise links und dann wieder zwischen uns und dem Wasser, aber immer ganz dicht. Alle paar Minuten donnern die Z\u00fcge vorbei. Da die meisten Orte in der Regel nur aus einer Stra\u00dfe bestehen, haben die Bewohner einiges auszuhalten.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"Angekommen in St.Goar\" class=\"size-medium wp-image-3192 alignleft\" style=\"margin-top: 5px; margin-right: 10px; margin-left: 10px;\" alt=\"DSCN1254\" src=\"https:\/\/www.freizeittourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSCN1254-300x225.jpg\"><\/span>In St.Goar angekommen trinken wir gleich am Orteingang erst einmal ein k\u00fchles Bier, um uns danach zu verabschieden. Tony&nbsp;machte sich auf, den Campingplatz zu suchen und ich pr\u00fcfte die \u00f6rtlichen Pensionen. Ich wurde schnell f\u00fcndig im Rhein Hotel direkt am Wasser. Das Zimmer war o.k. und ich konnte mein Rad sicher in einer Garage f\u00fcr die Nacht einschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Nachdem ich meine Taschen ins Zimmer gebracht hatte, meldete ich mich erst mal zu Hause, denn mein Schatz wartete auf meinen Anruf.&nbsp;Danach eine&nbsp;erfrischende Dusche und dann machte sich der Hunger bemerkbar und ich&nbsp;beschlo\u00df den kleinen Ort nach einer geeigneten Lokalit\u00e4t abzusuchen. Eine Pizza war jetzt genau richtig. Leider war das versprochene Fassbier doch nur aus der Flasche, na ja was solls? Ich hatte gerade aufgegessen, da kam Tony die Stra\u00dfe hinunter. Der Campingplatz war geschlossen und er hatte sich kurzerhand ebenfalls ein Zimmer im Rhein Hotel genommen. Wir beschlossen, den Abend in einem Biergarten am Wasser zu verbringen. Tony hatte noch nicht gegessen und ich bekam endlich ein Gezapftes.<\/p>\n<p>An n\u00e4chsten Morgen nach einem kr\u00e4ftigen Fr\u00fchst\u00fcck ging meine&nbsp;Reise weiter Richtung D\u00fcsseldorf. Ich wollte mir zwei Br\u00f6tchen f\u00fcr die Fahrt machen und fragte an der Rezeption nach einer geeigneten T\u00fcte. Der junge Mann sagte mir, dass er pro Br\u00f6tchen 2,- \u20ac berechnen&nbsp;mu\u00df. Ich verzichtete. So etwas hatte ich bisher noch nie geh\u00f6rt.&nbsp;Tony verlie\u00df etwas sp\u00e4ter unsere Unterkunft und&nbsp;war sicher, mich irgendwo wieder einzuholen. Ich habe ihn nicht wieder gesehen. Inzwischen habe ich wieder email-Kontakt. Er ist gut nach Hause gekommen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-large;\">Von St.Goar nach Bad Breisig (Bonn)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"Flu\u00df und Sonne sind an meiner Seite\" class=\"alignright size-medium wp-image-3193\" style=\"margin-top: 5px; margin-right: 10px; margin-left: 10px;\" alt=\"DSCN1269\" src=\"https:\/\/www.freizeittourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSCN1269-300x225.jpg\"><\/span>Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und ich wechselte auf kurze Hose. Ich blieb&nbsp;auf der linken Rheinseite, den Flu\u00df immer in Sichtweite. Ich kam unheimlich gut voran. Auch der Wind war&nbsp;freundlich gestimmt. Schl\u00f6sser und Burgen begleiten meinen Weg.&nbsp;Um kurz vor 11.00 Uhr hatte ich Koblenz erreicht. Hier flie\u00dft die Mosel in den Rhein. In Koblenz waren viele Baustellen und die \u00dcberquerung der Mosel gestaltete sich&nbsp;umst\u00e4ndlich. Ich brauchte sehr lange. Wieder zur\u00fcck am Wasser (Rhein) befand ich mich nun am Deutschen Eck. Man kann hier den Rhein mit der Seilbahn \u00fcberqueren. Man kann sogar sein Rad mit in die Kabine nehmen und auf der anderen Rheinseite wieder runter zum Ufer rollen. Ich machte davon aber keinen Gebrauch, sondern folgte weiter dem Flu\u00dflauf. Noch vor 15.00 Uhr erreichte ich Bad Breisig, mein geplantes Etappenziel.&nbsp;Ein kleiner, sehr von Touristen gepr\u00e4gter Ort. Mir gefiel es hier nicht. Es war zu voll und zu teuer. Ich durchquerte den Ort z\u00fcgig.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"Ein k\u00fchles K\u00f6lsch hilft beim Nachdenken\" class=\"size-medium wp-image-3194 alignleft\" style=\"margin-top: 5px; margin-right: 10px; margin-left: 10px;\" alt=\"DSCN1293\" src=\"https:\/\/www.freizeittourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSCN1293-300x225.jpg\"><\/span>Kurz hinter Bad Breisig \u00fcberkam mich ein schmerzhafter Stechdurst. Direkt am Wasser war ein Biergarten und ich bestellte ein gro\u00dfes, k\u00fchles K\u00f6lsch. Ich holte meine&nbsp;Karte&nbsp;raus und plante neu. Wie weit w\u00fcrde ich bei sch\u00f6nstem Wetter heute noch kommen? Wo sollte ich \u00fcbernachten? Ich hatte mein neues Handy inkl.&nbsp;Internetzugang dabei. Leider konnte ich es&nbsp;noch nicht sehr gut bedienen. Ich schwankte kurz zwischen einem zweiten K\u00f6lsch und der Weiterfahrt, entschied mich dann aber daf\u00fcr die Fahrt fortzusetzen. Ich war sicher irgendwo auf dem Weg nach Bonn eine \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit zu finden. Die n\u00e4chsten Kilometer vergingen wie im Flug. Lag es am K\u00f6lsch?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es dauerte nicht lange und ich passierte die Br\u00fccke von Remagen (auf beiden Seiten nur noch Reste vorhanden). Heute ist hier ein Friedensmuseum untergebracht. Echt beeindruckend. Etwas sp\u00e4ter (ca. 16.00 Uhr) durchfuhr ich Rolandseck. Jetzt war der richtige Zeitpunkt einen Entschlu\u00df zu fassen: Ich werde&nbsp;mir sp\u00e4testens in Bonn eine Unterkunft zu suchen. Leider fand ich bis dahin am Ufer kein Hinweis auf eine Unterkunft. Ich mu\u00dfte also nach Bonn rein.&nbsp;Ich kam zuerst durch das Diplomatenviertel, wu\u00dfte es aber nicht. Ich fragte in einer kleinen Pension nach einem Zimmer. Eins w\u00e4re noch frei gewesen, aber 125,-\u20ac waren mir deutlich zu viel. Ich erinnerte mich an das GSI (Gustav-Stresemann-Institut) in dem ich dienstlich schon mehrmals \u00fcbernachtet hatte. Ich kam Dank meines Handys so gegen 17.30 Uhr&nbsp;bei der GSI an. Ich dachte, die werden auf mich gewartet haben und sicher ein Zimmer f\u00fcr mich haben. Pustekuchen, alle Zimmer belegt oder reserviert. Die netten Damen an der Rezeption telefonierten umliegende Hotels ab, aber \u00fcberall die gleiche Antwort: Wir sind ausgebucht. Den Damen tat ich wohl leid, denn sie entscheiden, mir ein reserviertes Zimmer zu geben. Der Gast war&nbsp;noch nicht angereist, also kommt er wohl nicht mehr. Ich war wirklich erleichtert, denn f\u00fcr Bonner Verh\u00e4ltnisse ist es hier echt g\u00fcnstig und gut. Als besonderen Service durfte ich au\u00dferdem mein Rad im B\u00fcro des Chefs \u00fcbernachten&nbsp;lassen, denn eine abschlie\u00dfbare Garage haben sie hier leider nicht. Super.&nbsp;Nachdem ich mein Zimmer bezogen und ausgepackt hatte meldete sich ein leichtes Hungergef\u00fchl.&nbsp;Ich kannte einen Chinesen mit Terrasse in der N\u00e4he und geno\u00df den lauen Abend mit einem k\u00fchlen Pils vom Fass. Auch eine Meldung nach Hause wollte noch abgesetzt&nbsp;werden.&nbsp;W\u00e4hrend ich auf das Essen wartete, informierte ich mich \u00fcber das Wetter f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. Katastrophale Aussichten. Es wurde starker Regen angek\u00fcndigt. Toll. Aber jeder wei\u00df doch, wie oft die Wetterfr\u00f6sche daneben liegen. Mein Optimismus half mir, den Appetit nicht zu verlieren und den Abend zu geniessen. Die Nacht war ruhig und das Fr\u00fchst\u00fcck hervorragend.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"Hier stand ich \u00fcber eine Stunde\" class=\"alignright size-medium wp-image-3195\" style=\"margin-top: 5px; margin-right: 10px; margin-left: 10px;\" alt=\"DSCN1306\" src=\"https:\/\/www.freizeittourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSCN1306-300x225.jpg\"><\/span>Guten Morgen liebe Sonne wollte&nbsp;ich noch rufen, als ich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mein Rad zum Beladen aus dem Chef-B\u00fcro holte, aber der Himmel war nur grau.&nbsp;Wo w\u00fcrde mich der Wind heute hintreiben? Ich nahm mir vor, in Richtung D\u00fcsseldorf aufzubrechen. Jutta &amp; G\u00fcnter oder Mathias oder beide besuchen. Die ersten Tropfen auf meiner Brille, da hatte ich Bonn noch nicht einmal verlassen. Die Stadt stand gerade erst auf, Menschen machten mit ihren Hunden&nbsp;die \u00fcbliche Morgenrunde&nbsp;und ich fuhr linksrheinisch Richtung D\u00fcsseldorf &#8211; so dachte ich. Wasser von rechts und von oben. So hatte ich mir&nbsp;den Rheinradweg nicht vorgestellt. Ich versuchte am Himmel Ver\u00e4nderungen wahrzunehmen, aber&nbsp;es blieb einheitlich grau bis dunkelgrau. Als Brillentr\u00e4ger mit Kapuze ist das Sichtfeld ohnehin sehr stark eingeschr\u00e4nkt und ich hatte M\u00fche&nbsp;wenigstens die Wegweiser nicht zu \u00fcbersehen. Entweder es gelang mir nicht immer oder der Radweg war schlecht ausgeschildert. Gut das meine Radkarte wasserfest war, denn sonst w\u00e4re ich wohl heute noch unterwegs. Immer wieder suchte ich Schutz unter Br\u00fccken oder Hauseinfahrten. Es machte keinen Spa\u00df. Ich tat mir leid.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"Ganz hinten ist der Dom zu erkennen\" class=\"size-medium wp-image-3196 alignleft\" style=\"margin-top: 5px; margin-right: 10px; margin-left: 10px;\" alt=\"DSCN1307\" src=\"https:\/\/www.freizeittourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSCN1307-300x225.jpg\"><\/span>Das Hochwasser am Rhein hatte vor einigen Wochen die&nbsp;Radwege ohnehin stark aufgeweicht und nun hatte der Regen leichtes Spiel. Der Boden konnte kein Wasser mehr aufnehmen. Ich mu\u00dfte teilweise durch kn\u00f6cheltiefes Wasser fahren. Ich entschied f\u00fcr mich, wenn es bis K\u00f6ln Innenstadt immer noch regnet, breche ich die Tour ab und es geht retour nach Hause, wie auch immer. Die Sicht wurde immer schlechter. &nbsp;Ich schwitze unter meinem Cape und bin darunter genauso nass wie dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Ich kam an den ber\u00fchmten&nbsp;Kranh\u00e4usern vorbei und konnte den Dom am Horizont bereits sehen. Der Regen wurde weniger, h\u00f6rte aber nicht auf. Die K\u00f6lner Innenstadt war nicht mehr weit. Gegen 11.30 Uhr verlie\u00df ich den Rhein und bog links ab Richtung Hauptbahnhof&nbsp;. Hier wollte ich mich \u00fcber die R\u00fcckreisem\u00f6glichkeiten informieren. Ich h\u00e4tte bis D\u00fcsseldorf noch ca. 50 km gehabt,&nbsp;aber die Schnauze gestrichen voll. Zum Gl\u00fcck gab es ein Parkhaus f\u00fcr Fahrr\u00e4der am Bahnhof und ich konnte&nbsp;Pony und Gep\u00e4ck gegen einen kleinen Obolus sicher unterstellen.<\/p>\n<p>Auf meinem Weg wurde&nbsp;ich viele Kilometer von den Bahngleisen begleitet und ich erinnerte mich an die Aufschrift &#8222;Transregio Mittelrheinbahn&#8220;, an den vorbei rasenden Z\u00fcgen. Diese Linie w\u00fcrde mich und mein Fahrrad ohne Reservierung zur\u00fcck nach Mainz bringen und von dort kannte ich den Weg. Im K\u00f6lner Hauptbahnhof suchte ich nach dem Transregio, aber der stand auf keinem Plan. Diese Z\u00fcge haben ihre eigenen Aush\u00e4nge und auch eigene Fahrkartenautomaten in gelb. Ich kaufte eine mir eine Karte (32,70 \u20ac + 5,- \u20ac f\u00fcr das Fahrrad). Damit konnte ich bis Mainz fahren.<\/p>\n<p>Die Karten in der Tasche informierte ich meinen Schatz zu Hause \u00fcber meinen Plan&nbsp;und sagte mein Abendessen&nbsp;bei Mathias ab. Da die Bahn nicht so h\u00e4ufig f\u00e4hrt, hatte ich noch ausreichend Zeit etwas gegen Hunger und Durst zu unternehmen. Dann mein Rad samt Gep\u00e4ck aus dem Parkhaus befreit und rechtzeitig mit einer Zeitung bewaffnet den Bahnsteig aufgesucht. Wer wei\u00df, wie viele R\u00e4der dort schon warten. Hoffentlich komme ich mit. Ich sah aus wie eine Sau.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: x-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"203\" title=\"K\u00f6ln Hauptbahnhof - Die R\u00fcckfahrt\" class=\"alignright size-medium wp-image-3197\" style=\"margin-top: 5px; margin-right: 10px; margin-left: 10px;\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.freizeittourer.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/DSCN1319-300x203.jpg\"><\/span>Der Zug kam p\u00fcnktlich und Maschine und Mensch fanden ausreichend Platz. Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse.&nbsp;Auch Mainz erreichte ich planm\u00e4\u00dfig und stieg in den Zug nach Dieburg um. Am Zielbahnhof in Dieburg erwartete mich mein Schatz und wir kehrten gemeinsam f\u00fcr ein leckeres Abendessen ein.<\/p>\n<p>Fazit: Der Rheinradweg f\u00fchrt lange an sehr befahrenen Stra\u00dfen entlang und ist besonders am Anfang&nbsp;schlecht ausgeschildert.&nbsp;Er&nbsp; war, bedingt durch das Hochwasser teilweise mit Schlamm bedeckt und oft sehr weich. Auf den sandigen Abschnitten&nbsp;rollte es nicht so gut. Es gibt viele M\u00f6glichkeiten zum Einkehren und die Kulisse mit den vielen Burgen und Schl\u00f6ssern ist wirklich spektakul\u00e4r, aber alleine ??. Jeder Radweg der Welt h\u00e4tte bei diesem Wetter Probleme gehabt, in meine Favoritenliste zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: large;\">Ende<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Dieburg nach St.Goar Ohne meinen Schatz auf Tour zu gehen, war f\u00fcr mich etwas v\u00f6llig Neues und um es gleich vorweg zu nehmen, und wahrscheinlich auch Einmaliges, denn es fehlte etwas. Stundenlang den Radweg entlang fahren und mit niemanden &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freizeittourer.de\/?page_id=2164\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":24,"menu_order":5,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2164","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2164"}],"version-history":[{"count":60,"href":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2164\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3236,"href":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2164\/revisions\/3236"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/24"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freizeittourer.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}